Angelkarten

Allgemein zutreffende Bestimmungen:

Der Karteninhaber ist berechtigt,
als Fischereischeininhaber mit bezahlter Fischereiabgabe mit 2 Friedfischangeln
oder mit 2 Raubfischangeln oder mit 1 Spinnangel zu angeln.
Ohne Fischereischein mit bezahlter Fischereiabgabe mit 2 Friedfischangeln zu angeln.

Der Fischer hat das Vorrecht vor dem Angler, er darf in Ausübung seiner Tätigkeit
nicht behindert werden. Die Angelplätze sind sauber zu halten und zu verlassen.
Vor stehenden Fischfanggeräten und ständigen Fischereieinrichtungen ist ein Abstand
von mindestens 50 m einzuhalten.

Das Betreten und Befahren des Geleges (bewachsene wasserseitige Uferzone) ist
verboten. In gekennzeichneten Fischschon- und Fischschutzgebieten ist das Angeln
nicht gestattet.

Es ist verboten, lebende Fische und andere lebende Wirbeltiere als Köder zu
verwenden. Als Köderfische dürfen nur Barsche, Kaulbarsche, Plötzen, Bleie und
Güstern verwendet werden. Köderfische dürfen nur am Tage ihres Fanges und
in dem Gewässer verwendet werden, aus dem sie gefangen wurden.

An einem Angeltag dürfen insgesamt 3 Fische der Arten: Hecht, Zander, Aal, Schlei,
Wels und Karpfen gefangen bzw. mitgenommen werden. Zusätzlich zum geltenden
Mindestmaß für Karpfen (35 cm) dürfen Karpfen die eine Gesamtlänge von 50 cm
überschreiten ,diese  dienen als Laichtiere dem Bestandserhalt, nicht entnommen
werden und sind umgehend und schonend zurück zu setzen.

Gefangene untermassige Fische sind unverzüglich und schonend in das Gewässer,
aus dem sie geangelt worden sind, zurückzusetzen. Haben die Fische den Haken
tief verschluckt, ist vor dem Zurücksetzen die Schnur in Höhe der Kopfspitze zu
durchtrennen.

Für Mindestmaße und Schonzeiten gelten die gesetzlichen Vorgaben. Abweichende
Raubfischschonzeiten für den Mühlensee (Stau I) vom 01. Januar bis 31. Mai jeden
Jahres, in der Zeit vom 01. Januar bis 31.Mai ist die Verwendung von Köder- und
Spinnangeln sowie die Köderfischsenke nicht gestattet. Außerhalb dieser Zeit
dürfen nur Inhaber eins Fischereischeines die Köderfischsenke zum Fang von
Köderfischen verwenden. Die Schonzeit für Zander verlängert sich bis zum 31.Mai.

Zum Fang ausgelegte Handangeln sind ständig und unmittelbar durch den Angler
zu beaufsichtigen. Bei der Ausübung des Angelsportes sind die Angelberechtigung
sowie die persönlichen Dokumente mitzuführen und  Kontrollberechtigten,
insbesondere der Polizei und der Fischereiaufsicht, vorzuweisen. Bei Verstößen
gegen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen kann der Berechtigungsschein
sofort entschädigungslos eingezogen werden, unbeschadet der weiteren
Rechtsverfolgung.

Verbindlich sind die Bestimmungen des Fischereigesetzes für das Land
Brandenburg vom 13.05.1993 und die Fischereiordnung des Landes Brandenburg
vom 14.11.1997 und deren Ergänzungen und Änderungen.

 

 

 

 

Spezielle Bestimmungen und Preise auf Anfrage:

Karwesee:

Wochenendkarte:          
von Freitag 12 Uhr bis Montag 12 Uhr

Wochenkarte:                
von Montag 12 Uhr bis Freitag 12 Uhr

Jahresangelkarte (sind begrenzt verfügbar):
von 01.01.-31.12. des jeweiligen Jahres

  • Beinhaltet die Gewässer Stau I & Stau II und Karwesee
  • Nutzung der bereit gestellten Ruderboote
  • Schlüssel für Schranke und Boote

Stau I (Mühlensee) + Stau II (Flugplatz):

Tageskarte*:
von 8.00 bis 8.00 des Folgetages

Wochenkarte*:
jeweils für eine Kalenderwoche bis 8.00 des Endtages

Monatskarte*:
jeweils für einen ganzen Kalendermonat

  • * Beinhaltet ein eigenes bodenloses Zelt als Wetterschutz zu nutzen

Jahreskarten:
von 01.01.-31.12. des jeweiligen Jahres

  • Nutzung eines eigenes bodenloses Zelt als Wetterschutz
  • von einem vom Fischereiberechtigten bereitgestelltes Ruderboot (nach Verfügbarkeit) auf eigene Gefahr hin, im verankerten Zustand, zu angeln.
  • bei PkW-Nutzung hinter den Schranken sind ausschließlich die ausgemähten Wege und Angelplätze zu nutzen. Gastangler sind grundsätzlich beim Fischereiberechtigten anzumelden.